Donnerstag, 6. Juni 2013

Juliana - in erweiterter Neuauflage erschienen!!!

Gutes essen



Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen. Jesaja 55,2
Die Losung von heute: Eine Verheißung. Und eine Erinnerung daran, dass wir ein Leben in Fülle haben, wenn wir auf unseren Gott hören. Wenn wir mit ihm gehen und seinen Plan leben. Dann werden wir nicht nur essen, sondern gut essen. Körperlich und geistig. Er sorgt für uns in allen Aspekten des Lebens – bis ins Detail. Wenn wir es zulassen.

Mittwoch, 14. November 2012

Morgendliche Gedanken

Mehr als alles behüte dein HERZ, denn ihn ihm entspringt die Quelle des Lebens ( Sprüche 4, 23).
Wie angreifbar unser Herz ist, kann jeder Mensch jeden Tag erfahren. Sorgen und Ängste mögen es umschatten. Unnötige Gedanken beschweren es manchmal sehr. Ich träume manchmal schlecht und die bedrückte Stimmung kann mich lange begleiten und mir den Tag verderben. Wenn ichnicht aufblicke und erkennen, dass diese Regungen nicht von Gott kommen.
Und wie behüte ich mein Herz am besten? 
Indem ich es ausrichte auf meinen Herrn und Erlöser Jesus Christus, der uns zuruft: "Nimm dein Kreuz auf Dich und folge mir nach" und im selben Atemzug mit einem Lächeln hinzufügt: "Aber fürchte Dich nicht, denn mein Kreuz ist leicht." Also blicke ich auf am Morgen - zum Kreuz hin, dass über unserer Schlafzimmertür hängt. Und ich wünsche dem Herrn einen guten Morgen. Das ist ein Anfang...und bereits spüre ich, wie sich die Fesseln um mein Herz lockern. 
Und ich frage mich nicht zum ersten Mal, wie es immer wieder dazu kommen kann, dass ich meinen Blick abwende, nicht an ihn denke, ihn nicht in meinen Tag einbeziehe. Und gleich darauf gebe ich mir selbst die Antwort, denn ich kenne den Feind - ich weiß um ihn und seine Tücken...

Wenn Du etwas besitzt, das Du nicht weggeben kannst, besitzt Du es nicht – sondern es besitzt Dich!“ Jim Elliot
Das spricht nicht nur von materiellen Dingen, die ich in den Händen halten kann - berühren und anfassen. Ich kann mich auch an Ideen, Ängste und Wünsche klammern. Sie können mich besitzen und gefangen halten. Aber wird sind nicht berufen Gefangene zu sein, sondern freie Söhne unsres Gottes. Also richte ich heute den Blick aufs Kreuz und beginne einmal mehr mein Herz in seine Richtung zu werfen. Jeden Tag ganz neu.

“Eifersüchtig begehrt der Heilige Geist euer ganzes Herz für Gott!” “Die Augen des Herrn durchlaufen die ganze Erde, um denen beizustehen, die mit ungeteiltem Herzen ihm anhangen” (Jak.4,5; 2.Chron.16,9).
Wem gehört mein Herz wirklich? Gehört es vor allem meinem Gott? Mein Herz ist immer und immer Begierden ausgesetzt. Auch Furcht und Sorge können zu einer solchen Begierde werden, die mein Herz beherrschen. Oft erscheint alles wichtiger und dringender also dieser kurze Blick zum Kreuz. Oder ich kann es nicht sehen, weeil mein Herz ganz dunkel ist. Wie dankbar bin ich für meinen Mann, der in solchen Momenten meinen Blick in die richtige Richtung lenkt. Wir neigen uns zu unserem Herrn und lassen zu, dass er in diesem, unserem heutigen Tag, nicht nur Nebensache sondern Hauptsache ist.



Dienstag, 7. August 2012

Aus Lobkowicz wird Maasburg

        Marie-Sophie (ich) ist verheiratet mit Constantin (Con) und heißt jetzt Maasburg!!!                                                                                          
 "Juchuuu...."




Montag, 14. November 2011

Gedanken zum Evangelium nach Lukas 18,35-43.


"Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte, daß viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten? Man sagte ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber. Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus: Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott."
"Euer Vater weiß ja, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet" (Mt 6,8;) Warum also fragt Jesus den Mann, was er für ihn tun soll? Der Mann ist offensichtlich blind. Und Jesus weiß, was er begehrt. Und dennoch spricht er die Frage aus: "Was soll ich Dir tun?" Warum will Jesus, dass wir bitten, wo er doch auch gesagt hat, dass der Vater weiß, was wir brauchen, noch ehe wir ihn bitten?
Ich gehe davon aus, dass alles, was Gott tut, gut ist. Demnach muss seiner Aufforderung ein wohlwollender, liebevoller ja heilbringender Gedanke zugrunde liegen. Ich versuche mich in die Situation zu versetzen. Der Blinde vernimmt, dass Jesus an ihm vorbei zieht. Bestimmt hat er bereits von diesem Mann gehört, der in aller Munde ist. Und wahrscheinlich hegt er schon lange insgeheim die Hoffnung, dieser Jesus könnte ihm sein Augenlicht wieder geben. Eine Hoffnung, die zum Glauben heran wuchs und plötzlich eine Chance bekam. Und diese Chance läßt der Blinde nicht an sich vorüber ziehen. Nein, er steht auf und ruft und schreit. Auch als die Umstehenden ihn Mundtot machen wollen, läßt er nicht locker. Sein Schrei ist Zeichen und Ausdruck seines Glaubens. Es ist ein Schrei, der Jesus erreicht und dem er sich nicht entzieht. Schließlich wendet Jesus sich dem blinden Bettler zu. Obgleich er weiß, was der Blinde begehrt, spricht er ihn an. Er sieht den Menschen und bezeugt ihm Respekt, ja gibt ihm eine bislang vielleicht ungekannte Würde, indem er ihn anspricht. Er setzt sich in Beziehung zu dem Bittenden. Was bewirkt seine Frage bei dem Blinden? Seine Frage gibt dem Mann die Gelegenheit sich zu besinnen und tatsächlich das zu erbitten, was er begehrt. Vielleicht schärft das formulieren der Bitte auch die Wahrnehmung dessen, was er tatsächlich braucht. Und ohne zu zögern erfüllt Jesus seine Bitte. Er schenkt ihm das Augenlicht wieder. Weil er seinen Glauben sah. Und schätzungsweise hat er ihm in der selben Sekunde auch ein sehendes Herz gegeben, denn der nun Sehende kehrte nicht um, sondern folgte Jesus nach und pries Gott.
Das Bitten öffnet unser Herz, der Glaube läßt uns empfangen. Gott weiß, was wir brauchen und wahrscheinlich brauchen wir das beständige Lernen durch das Bittgebet, um selbst zu erkennen, was wir brauchen und weniger was wir eigensüchtig wollen. Denn wenn wir mehr und mehr lernen nach seinem guten Willen zu bitten, so werden wir erleben, wieviel mehr wir empfangen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Gedanken zum Brief des Apostel Paulus an die Römer 8,26-30.

Brief des Apostel Paulus an die Römer 8,26-28.
So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.
Die Frage beschäftigt mich immer wieder. Was ist ein gutes Gebet? Wie ist ein gutes Gebet? Welches Gebet bringt Frucht und welches verpufft scheinbar ungehört? Herr, lehre uns beten, bitten Jesus seine Jünger. Und er gibt ihnen das Vater Unser. Damit liege ich dann wohl immer richtig. Und doch kann ich nicht immer nur das Vater Unser beten…es gibt doch soviel mehr, was ich Gott sagen möchte, ihn bitten möchte, fragen möchte…und nicht selten fehlen mir dabei die Worte.
Worum, wie es in dieser Lesung steht, sollen wir in rechter Weise beten? Was sollen wir erbitten? Danken können wir immer – ich schätze, dass ein Dank auch immer ein gutes Gebet ist. Weil das Lob Gottes und die Dankbarkeit für seine Herrlichkeit einfach richtig ist. Wenn ich jedoch darüber nachdenke, dann kommt das Danken oft zu kurz und ich will bitten, manchmal klagen, dem Herrn meine Gedanken hingeben. Alles. Aber wie? Paulus bringt es auf den Punkt. Wir wissen es nicht. So oft wissen wir es nicht. Da sammeln sich irgendwelche Gedanken an, die in ein Gebet münden wollen, aber keine Worte können diesen Wirrwarr ausdrücken. Manchmal ist da ein Schmerz, eine unbestimmte Sehnsucht, ein inneres Verlangen und Drängen. Aber meine Ratio reicht nicht aus, um all das in wohlgeformte Worte zu fassen. Geschweige denn, dass ich in der Lage wäre auszusprechen, was doch schon im Innern so unbestimmt und ungreifbar ist. Und ja – das ist schwach. Unvollkommen in der Hinwendung zu Gott. Und was macht Gott damit? Er schenkt uns seinen Geist. Um uns zu leiten und zu lehren und alles zu zeigen, was wir wissen müssen. Und mehr noch. Um in uns zu beten.  
Der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist.
Gott kennt mein Herz. Und er erkennt alles, was ich nicht auszudrücken vermag. Und durch seinen Geist in mir, durch Jesu Gegenwart in meinem Herzen, bedarf es plötzlich keiner Worte mehr. Ein Seufzen allein genügt, um alles zu sagen. Ein Seufzen aus der tiefe meines Herzens, getragen vom Geist, ein vollkommenes Gebet.
Gott ist einfach gut!